ST. ANTONY Weissburgunder 2009 gegen Eyjafjallajökull Vulkan
Eine ziemlich unangenehme Woche war vorbei: kaputte (bzw. tote) Spülmaschine, ausgefallene Zahnkrone (3 Mal), und als Kulmination – wegen der Vulkanausbruch wahrscheinlich geplatzter Urlaub (Heimatreise diesmal)… Freitagabend, verdorbene Laune.. Dann klingelte jemand. DHL Bote, ein Päckchen, 2 Flaschen! Frau O.: „Schon wieder etwas bestellt???“ Näää. Das muss, das muss St Antony sein. Und wirklich, zwei Flaschen von St Antony standen von uns. Und was jetzt? Keine Fisch Spezialitäten, keine Sonne draußen um Wein am Balkon zu genießen, nichts.. Aufmachen, oder nicht??
Aufmachen! Ja, man weißt dass das ein junge Wein ist.. Deswegen überrascht nicht leichte Perlage im Glas. Nach eine halbe Stunde ist fast verschwunden. In der Nase erst Zitrus Noten, nicht aggressiv, mild. Ah ja, Farbe. Blas Gelb. Nach gewisse Zeit, ist Zitrus nicht seht dominant. Die andere gelbe Frucht wie Pfirsich und zwar Quitte (danke an Frau O.) kann gefunden werden. Man plötzlich denkt nicht so viel an die Vulkane an Island. Lass uns dann weiter verkosten… Am gaumen ähnlich.. Erst Zitrus, danach milder, schönes Spiel zwieschen Säuren und Frucht. Gelbe Frucht wieder. Gut Balanciert. Nicht aggressiv. Leicht bis mittlerer Körper. Frau O., bitte noch ein bisschen.. Aber nicht viel, es muss etwas bleiben für 2. Tag.
Und Fazit: Ein Wein der schon jetzt getrunken werden kann. Aber mit dem Zeit wird noch besser, und angenehmer. Ich hoffe, wir werden uns noch im Herbst, und Frühling/Sommer 2011 schon wieder treffen. Und die Vulkanasche? Who care…
